Presseaussendung der Wiener Plattform Atomkraftfrei am 26.10.2018

Österreich wehrt sich gegen die Inbetriebnahme des Pfusch-AKWs Mochovce 3

Veraltete Technologie und schlimmste Baumängel dieses AKWs bedrohen unsere Sicherheit.


Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei

Die Wiener Plattform Atomkraftfrei fordert in einer Kundgebung anlässlich des Nationalfeiertags die österreichische Bundesregierung auf, mit dem Motto „Ein Europa, das schützt“ Ernst zu machen. Der Ratsvorsitz soll für eine wirksame Antiatom-Politik auf EU-Ebene genützt werden - zum Schutze aller.

Die Österreicherinnen und Österreicher haben sich mit ihrem NEIN zu Zwentendorf ein atomkraftfreies Österreich erkämpft - sie verdienen es daher, vor gefährlichen AKWs in den Nachbarstaaten geschützt zu werden.

Das slowakische Mochovce 3 darf ohne neue Umweltverträglichkeitsprüfung nicht ans Netz gehen

Die geplante Inbetriebnahme des Reaktors 3 im Frühjahr 2019 birgt das Risiko eines schweren nuklearen Unfalls - und das nur 120 km von unserer Grenze entfernt! Gravierende Mängel der vielfach veralteten Bauteile erfüllen die modernen Sicherheitsstandards in keiner Weise.

Mochovce 3 gleicht einer tickenden Zeitbombe!

Die Regierungsmitglieder haben in verschiedenen Gesprächen mit der Wiener Plattform Atomkraftfrei betont, dass die Antiatom-Politik ein vorrangiges Thema der österreichischen Ratspräsidentschaft sein werde. Die AktivistInnen fordern daher die österreichische Regierung auf, die verbleibenden zwei Monate der Ratspräsidentschaft in diesem Sinne entschieden zu nützen! Ein Europa, das schützen will, muss auch vor nuklearer Bedrohung schützen!


Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei





Pressemitteilung der WIENER PLATTFORM ATOMKRAFTFREI am 10.3.2018

Superschlau statt SuperGAU - Kundgebung der Wiener Plattform Atomkraftfrei zum 7. Fukushima-Gedenktag

„Keine neuen Reaktoren an Österreichs Grenzen!“

Der Wahnsinn nach dem Super-GAU in Fukushima ist noch lange nicht zu Ende: Mehr als eine Million Tonnen radioaktives Wasser, das als Kühlwasser verwendet wurde, soll ins Meer abgeleitet werden. Das ist der hilflose Versuch, ein unlösbares Problem zu lösen, und hat katastrophale Folgen für die Meere und für die ganze Welt. Eines steht fest: Atomkraft ist für den Menschen nicht beherrschbar. Die Wiener Plattform Atomkraftfrei machte in ihrer Kundgebung am 7.3.2018 vor dem Bundeskanzleramt anlässlich des Fukushima-Gedenktages auf diese Gefahr aufmerksam.



Foto: Wiener Plattform Atomkraftfrei

"Wir wollen nicht bis zum nächsten Super-GAU warten! Wir fordern daher Bundeskanzler Kurz und die österreichische Bundesregierung auf, sich vehement für die Abschaltung der Risiko-Reaktoren rund um Österreich starkzumachen und sich besonders auch gegen den Bau von 7 (!) neuen Reaktoren an unseren Grenzen einzusetzen!", so die Aktivistinnen der Wiener Plattform Atomkraftfrei. Es handelt sich dabei um folgende geplante Ausbauten: Tschechien: TEMELIN (2 Reaktoren), DUKOVANY (1 Reaktor), Slowakei: BOHUNICE (1 Reaktor), Ungarn: PAKS (2 Reaktoren), Slowenien: KRSKO (1 Reaktor).

Bei einem Atomunfall in diesen grenznahen AKWs wäre Österreich direkt betroffen. Die Wiener Plattform Atomkraftfrei forderte die österreichische Bundesregierung lautstark auf, die Bedrohung durch die Risikoreaktoren an unseren Grenzen ernst zu nehmen und alles zu tun, um diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen. „Der kommende EU-Ratsvorsitz Österreichs muss als Chance genützt werden, um mit Verbündeten den europäischen Atomausstieg zu befeuern!“, so die Aktivistinnen abschließend.


Kundgebung anlässlich des Fukushima-Gedenktages:

Anlässlich des Fukushimatages 2017 standen die Aktivistinnen der Wiener Plattform Atomkraftfrei am 7.3.2017 vor dem Bundeskanzleramt und forderten lautstark einen STOPP der Risikoreaktoren rund um Österreich.

„Stopp Risikoreaktoren rund um Österreich!“

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Kundgebung am 26.Oktober 2016

„Keine neuen Reaktoren an Österreichs Grenzen“

Am Nationalfeiertag 2016 machte die Wiener Plattform Atomkraftfrei auf den geplanten Neubau von sieben Atomreaktoren nahe der österreichischen Grenzen aufmerksam.

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Unsere Aktivistinnen beim Wiener Frauenlauf im Prater

Am 22. Mai 2016 nahmen 5 Aktivistinnen der Wiener Plattform Atomkraftfrei am Wiener Frauenlauf im Prater teil. Mit ihren leuchtend gelben T-Shirts brachten sie Farbe in den Lauf und belegten schließlich mit ihrem Endergebnis von 2:46:21,7 den stolzen 184. Platz in der Wertung der Teams.

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Kundgebung zum 30. Jahrestag der Atomkatastrophe in Tschernobyl

"TSCHERNOBYL NIEMALS VERGESSEN!"

Keine neuen AKWs an Österreichs Grenzen!

Die Wiener Plattform Atomkraftfrei erinnerte am Montag, den 25. April 2016 mit einer Kundgebung an die Katastrophe von Tschernobyl, die sich vor 30 Jahren in der Ukraine ereignet hat und warnte davor, weiterhin auf Atomkraft zu setzen.

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EURATOM-Verordnung zu Verseuchungslimits für Lebensmittel

Präparieren für die nächste Strahlenwolke! Wie Politiker uns auf den künftigen Super-GAU vorbereiten

Lesen Sie in den → "PLAGE-Nachrichten" der Salzburger Plattform gegen Atomgefahren den ausführlichen Bericht über die EU-Grenzwerteverordnung für "radiologische Notfallsituationen" und das Abstimmungsverhalten der österreichischen Abgeordneten im EU-Parlament.

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Kundgebung am Tschernobyl-Gedenktag

"Nein zu Reaktorneubau in Ungarn/Paks!"


Die WIENER PLATTFORM ATOMKRAFTFREI gedachte am 24. April 2015 der Katastrophe von Tschernobyl, die sich vor 29 Jahren ereignet hat. Vor dem Bundeskanzleramt und dem Außenministerium warnten die „wespengelb“ gekleideten Aktivistinnen und Aktivisten vor dem radioaktiven Gift, das uns in Form neuer AKWs und deren Atommüll droht. Erneut forderten sie die österreichische Regierung auf, energisch gegen AKW-Ausbaupläne unserer Nachbarländer vorzugehen.

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WPA bei Podiumsdiskussion im Umweltministerium

am 20.3.2015 mit den Themen:


Energieunion der EU mit oder ohne Atomkraft? Energiewendevertrag statt Euratom-Vertrag? Kommt eine Allianz der atomkraftfreien und ausstiegswilligen EU-Länder?

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Kundgebung zum Fukushimatag 2015

Fukushima ist weit weg, AKW Paks ist nahe!


Anlässlich des 4. Jahrestages der Katastrophe von Fukushima hielt die Wiener Plattform Atomkraftfrei am 10.3.2015 eine Kundgebung vor dem Außenministerium ab, um mit Antiatom-Kämpfern anderer Bundesländer an die Unbeherrschbarkeit dieser gefährlichen Technologie zu erinnern.

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